
Hilfe
Am Anfang steht immer das Eingeständnis.
Nur wer sich hinsichtlich seiner Tablettensucht nichts mehr
vormacht, vermag Hilfe zu suchen und anzunehmen. Wollen
Betroffene ihre Abhängigkeit beenden, bleibt keine andere
Wahl, als sich für die Entgiftung und den Entzug zu
entscheiden.
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Medikamentenabhängigkeit ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als
Krankheit anerkannt worden. Jeder Betroffene hat damit ein Recht auf Hilfe.
Am Anfang sollte immer ein offenes Gespräch mit dem Arzt des Vertrauens stehen.
Wer nicht weiss, an wen er sich wenden soll, kann sich an die verschiedenen Suchtberatungsstellen, an
das Gesundheitsamt am Wohnort, an örtliche Selbsthilfegruppen oder an die jeweilige
Krankenkasse wenden.
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Wie verläuft eine Therapie ?
Am Anfang einer jeden Therapie steht die Entgiftung des Körpers. Je nach dem Grad der Abhängigkeit, kann eine
Therapie ambulant oder stationär erfolgen. Eine Stationäre Therapie ist jedoch unumgänglich, wenn zum Beispiel
Alkoholabhängigkeit und Tablettensucht zugleich vorliegen.
Das ist immerhin bei mehr als der Hälfte der Medikamentenabhängigen der Fall.
Bei einer reinen Tablettenabhängigkeit kann die Entgiftung unter Umständen ambulant erfolgen. In den meisten Fällen
entwöhnt man den Körper schrittweise vom Gift, um die Entzugserscheinungen in Grenzen zu halten. Insbesondere bei
Psychopharmaka wird auf diese Weise therapiert.
Da oft persönliche oder soziale Probleme in die Tablettenabhängigkeit geführt haben, wird parallel zur
körperlichen Entwöhnung eine Langzeit-Therapie, zum Beispiel eine Maltherapie, angeboten. Um einen Rückfall in die Sucht
zu vermeiden, lernt man dort, sich selbst bewusster wahrzunehmen, eigene Stärken und Schwächen besser zu
erkennen und mit ihnen umzugehen.
Lesen Sie hierzu bitte auch die Seite
"der Weg aus der Sucht",
die Sie im Menue unter dem Punkt - zum Thema 'SUCHT' finden.
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