wann droht Abhängigkeit ?
Hier finden Sie stichpunktartig die wichtigsten Infos zum
Thema "Medikamentenabhängigkeit" in Tabellenform.
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Welche Medikamente können abhängig machen ?
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Beruhigungs- und Schlafmittel (vor allem Benzodiazepine), diverse Schmerzmittel
sowie bestimmte Anregungsmittel und Appetitzügler.
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Welche Mittel machen nicht abhängig, sind aber wegen
der körperlichen Gewöhnung gefährlich?
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Abführmittel, Entwässerungsmittel, Asthmamittel, Nasentropfen
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Wann liegt eine Medikamentenabhängigkeit vor ?
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Experten folgen der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und
sprechen von Abhängigkeit, wenn binnen eines Jahres drei oder mehr
der folgenden
Symptome vorhanden
waren:
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- starker Wunsch oder Zwang zum Konsum von
Medikamenten
- Kontrollverlust - der Patient kann die Einnahme
von Tabletten nicht mehr selbst steuern
- Entzugssymptome, wenn das Medikament
abgesetzt oder deren Einnahme reduziert wird.
- Toleranzentwicklung und Wirkungsverlust - die
betroffene Person braucht eine immer höhere
Dosis, um etwas zu spüren, oder die
Symptome kehren wieder, obwohl die gleiche
Menge Tabletten eingenommen wird.
- Beschaffung und Einnahme der Medikamente
stehen an erster Stelle und verdrängen andere
Interessen.
- anhaltender Konsum trotz bekannter
schädlicher Folgen
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Wann spricht man im Vergleich zur Abhängigkeit von Missbrauch ?
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Das Medikament wird, ohne dass eine medizinische Notwendigkeit vorliegt, in
hoher Dosierung und länger als auf dem Beipackzettel empfohlen, eingenommen.
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Warum sind deutlich mehr Frauen als Männer betroffen ? |
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Frauen leiden häufiger unter psychischen Beschwerden wie Schlaf- oder
Angststörungen, Depressionen und Schmerzen, die
ursprünglicher Anlass für die Verschreibung sind.
Die Krankheit legitimiert dann den Konsum.
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Was können Angehörige tun ? |
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Angehörige könne zwar vorsichtig das Thema ansprechen und Unterstützung
anbieten. Die Entscheidung, etwas gegen die Abhängigkeit zu tun, liegt allein bei der
betroffenen Person.
WICHTIG: Medikamente nie abrupt absetzen und
unbedingt einen Arzt hinzuziehen.
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Wer hilft ? |
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Beratungsstellen und Kliniken
in jeder grösseren Stadt. Adressen gibt es in den
"Gelben Seiten", bei der
DHS, Telefon 02381 / 90 15
0, sowie bei der
Bundeszentrale für gesundheitliche
Aufklärung, Telefon 0221 / 8 99 20.
und natürlich die
SELBSTHILFEGRUPPEN !
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