Berichte aus den Medien
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Täglicher Alkoholkonsum erhöht Darmkrebs-Risiko
London. (rp) - Der tägliche Genuss von Wein oder Bier erhöht
das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Wer jeden Tag zwei
Gläser Wein oder rund einen Liter Bier trinkt, hat ein 25
Prozent höheres Krebsrisiko als jemand, der keinen
Alkohol trinkt, wie aus einer internationalen Studie
hervorgeht, die im Fachblatt "International Journal of
Cancer" veröffentlich wurde. Bereits ein Glas Wein oder ein
halber Liter Bier pro Tag steigern die Wahrscheinlichkeit
einer Darmkrebserkrankung um zehn Prozent. "Die Studie zeigt
ziemlich deutlich, dass das Darmkrebsrisiko umso grösser
ist, je mehr Alkohol man trinkt", sagte der britische
Krebsexperte Tim Key. Für die Studie befragten die
Wissenschaftler rund 480.000 Menschen in zehn EU-Ländern |
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Quelle: NGZ vom 03.08.2007 |
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Bund und Länder verfügen Verbot für Flatrate-Partys
Berlin. (ddp) - Der Bund-Länder-Ausschuss für
Gewerberecht hat die sogenannten Flatrate- oder Koma-Partys
verboten. Das erklärte die Drogenbeauftragte der
Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD). Ab sofort seien alle
"Flatrate-Angebote", die erkennbar auf Verabreichung von
Alkohol an Betrunkene abzielen nach dem geltenden Recht
unzulässig. Bei den unter Jugendlichen beliebten Partys wird
zum Festpreis unbegrenzt getrunken. Künftig kann bereits die
Werbung für entsprechende Veranstaltungen verboten werden. |
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Quelle: NGZ vom 07.06.2007
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Mehr als halber Liter Bier täglich schadet Gesundheit
München. (ap) - Höchstens ein halber Liter Bier oder
ein Viertel Liter Wein pro Tag lautet die neueste Empfehlung
von Wissenschaftlern zum Alkoholkonsum. Wer mehr trinkt,
riskiere seine Gesundheit. Frauen sollten sogar nur die
Hälfte der empfohlenen Menge trinken. Rolf Hüllinghorst von
der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) erklärte,
durch eine Reihe von Studien sei man zu den präzisen
Eingrenzungen und niedrigen Grenzwerten gekommen. |
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Quelle: NGZ vom 06.06.2007
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WHO verstärkt Kampf gegen Alkoholmissbrauch
Genf. SDA/baz. - Nach dem Kampf gegen Nikotin will die WHO nun den Alkoholmissbrauch bekämpfen. Die Mitgliedstaaten lancieren eine weltweite Strategie, welche Gesundheitsprobleme reduziert, die durch Alkoholismus verursacht wurden.
Die 192 Mitgliedstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben an ihrer Jahreskonferenz in Genf, die noch bis Mittwoch dauert, eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich um das Anliegen kümmert. Wie bei der Debatte um eine Antitabak-Konvention, dürfte auch diese Arbeitsgruppe auf grossen, weltweiten Widerstand stossen.
Laut einer Statisitk der WHO ist Alkoholismus in weltweit in 2,3 Millionen Fällen hauptverantwortlich für frühzeitige Todesfälle. Das sind rund 4 Prozent aller Todesfälle. Insgesamt konsumieren weltweit zwei Milliarden Personen Alkohol.
Rekordzahlen in Europa
In Europa wird laut Angaben der WHO am meisten Alkohol getrunken: Knapp 87 Millionen Personen - das sind 10 Prozent der Bevölkerung - konsumieren regelmässig Alkohol in schädlichen Mengen.
Der Alkoholkonsum pro Einwohner und die Zahl der damit verbundenen Krankheitsfälle sind in Europa gar zweimal höher als der weltweite Durchschnitt.
Der Alkohol ist der drittwichtigste Risikofaktor für Todesfälle und Arbeitsunfähigkeit. Bei den Todesfällen von Personen zwischen 15 und 29 Jahren ist Alkohol gar der Hauptrisikofaktor.
Insgesamt sind über 60 Krankheiten registriert, die mit dem Alkoholmissbrauch zusammenhängen. Die WHO schätzt, dass Alkohol das Krebsrisiko in Speiseröhre, Leber, Brust, Mundhöhle, Darm und Mastdarm deutlich erhöht.
Gleichzeitig spielt Alkoholkonsum in 20 bis 30 Prozent aller Verkehrsunfälle eine Rolle. In der Schweiz sterben jährlich rund 3500 Personen infolge Alkoholmissbrauch.
Kuba will einen weltweiten Fonds.
Ein erster Projektentwurf fordert die WHO-Staaten auf, Strategien zu entwickeln und Empfehlungen abzugeben, wie sich Gesundheitsprobleme reduzieren lassen, die mit Alkohol zusammenhängen. Kuba hat diesbezüglich die Schaffung eines weltweiten Fonds vorgeschlagen.
Damit sollen insbesondere soziale Ursachen bekämpft werden, die gerade in Entwicklungsländern Hauptursache für Alkoholprobleme sind.
Eine weltweite Strategie im Kampf gegen Alkoholkonsum soll im Jahr 2008 definitiv zum Tragen kommen.
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Quelle: baz.ch vom 21.05.2007
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