Alkohol im Strassenverkehr
Schon ab 0,2 ‰ wird es kritisch !!!
|
ab 0,2 Promille
|
die Bereitschaft,
weiteren Alkohol zu trinken, steigt;
Verschlechterung der Konzentrationsfähigkeit und
Auffassungsgabe; das Wahrnehmungsvermögen für
bewegte Lichtquellen verschlechtert sich, sodass
nachts die Entfernung entgegenkommender Fahrzeuge
nicht mehr ausreichend sicher eingeschätzt werden
kann. |
| |
|
|
|
ab 0,4 Promille
|
die Reizbarkeit
steigt an; die Raumtiefeneinschätzung ist
beeinträchtigt. so dass Entfernungen und
Geschwindigkeiten auch bei Tageslicht falsch
eingeschätzt werden (gewagte Überholmanöver und zu
geringer Abstand zu Vorausfahrenden);
Verschlechterung der Bewegungskoordination beim
Lenken, Bremsen, Kuppeln, Schalten und
Beschleunigen. |
| |
|
|
|
ab 0,5 Promille
|
erhöhte
Risikobereitschaft, unbemerkte Veränderung des
Fahrstils; Nachlassen der Empfindlichkeit der Augen
für rotes Licht (Übersehen von Ampeln,
Bremslichtern, Baustellen-Sicherungslampen); Objekte
erscheinen weiter entfernt (Beginn einer Kurve wird
falsch eingeschätzt, man fährt zu schnell hinein);
deutliches Nachlassen der Aufmerksamkeit und des
Reaktionsvermögens; |
| |
|
|
|
ab 0,8 Promille
|
Beginn der Euphorie
und Enthemmung mit Überschätzung der eigenen
Fähigkeiten; die Fahruntüchtigkeit wird nicht
bemerkt ! |
| |
|
|
|
ab 1,2 Promille
|
drastische
Verengung des Blickfeldes ("Tunnelblick"); Hell- /
Dunkel-Reaktionen des Auges erheblich gestört; das
Gehirn verarbeitet Informationen nur noch
mangelhaft; |
| |
|
|
|
1,2 - 2,4 Promille
|
absolute
Fahruntüchtigkeit; masslose Selbstüberschätzung der
eigenen Fähigkeiten; stark verzögerte
Reaktionsabläufe und Gleichgewichtsstörungen; |
| |
|
|
|
mehr als 2,4 Promille
|
ausgeprägte
Gleichgewichts- und Konzentrations-Störungen;
Erinnerungsfähigkeit, Wahrnehmung und Orientierung
lassen extrem nach. |
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
NULL Promille für Anfänger |
|
|
|
 |
|
SIGNAL.
Für Fahranfänger in Deutschland gilt künftig ein
absolutes Alkoholverbot. Das Bundeskabinett
beschloss, dass die übliche 0,5 Promillegrenze erst
nach der zweijährigen Probezeit greifen soll.
Diese Regelung betrifft jeden Führerscheinneuling
unabhängig vom Alter. Bei Verstössen sind ein
Bussgeld von 125 EUR, zwei Punkte im Flensburger
Verkehrsregister, ein Schulungsseminar sowie die
Verlängerung der Probezeit von zwei auf vier Jahre
vorgesehen. Bundesverkehrsminister Tiefensee will
das Gesetz spätestens im Herbst in Kraft treten
lassen.
Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist jeder
vierte an Trunkenheitsunfällen Beteiligte zwischen
18 und 24 Jahre alt. |
|
aus der ADAC-Motorwelt - März 2007 |
|
Anm. d. Red.:
Wir würden eine GENERELLE NULL-PROMILLE-Grenze
begrüssen ! |
|
|
|
|
|
Auf der Flucht vor dem "Idiotentest"
|
| |
|
Inserate locken Verkehrssünder mit
EU-Führerscheinen
– Experten halten sie für unseriös.
BRAUNSCHWEIG. "EU-Führerschein ohne Idiotentest. Für
ehemalige Führerscheinbesitzer, legal und seriös",
steht in der Anzeige. Locken soll sie Menschen, die
ihre Fahrerlaubnis verloren haben und sich vor dem
"Idiotentest" drücken möchten.
Immer häufiger versuchen Alkohol-, Tempo- und
Drogensünder, sich einen Ersatzlappen im
europäischen Ausland zu besorgen – vor allem in
Tschechien, Polen und den Niederlanden. Wie
funktioniert das?
"Wir arbeiten mit einer normalen Fahrschule in Polen
zusammen", erzählt ein Unternehmer aus Gladbeck.
Seinen Namen möchte er lieber nicht in der Zeitung
lesen, weil er Ärger mit den Behörden fürchtet.
Für 2300 Euro besorgt er den Bewerbern die
notwendige Aufenthaltsgenehmigung und den Wohnsitz
in Polen, einen Notar, eine Fahrschule und ein
Drei-Sterne-Hotel. Zehn Tage dauert der Kursus,
inklusive Führerschein-Prüfung. Ein "Idiotentest"
ist nicht nötig.
"Das ist Betrug", schimpft Thomas Rieger, Fahrlehrer
aus Goslar und Berater für
medizinisch-psychologische Untersuchungen. Auch
Frank Waschke, Fachanwalt für Verkehrsrecht aus
Wolfsburg, rät, die Finger von den Anbietern der
EU-Führerscheine zu lassen. "Das Geld können die
Prüflinge genauso gut im Kamin verfeuern."
Den Leuten werde vorgegaukelt, sie könnten mit dem
Führerschein auch in Deutschland fahren. Ein Irrtum
– zumindest wenn sie hierzulande die Auflage haben,
sich der Untersuchung bei Ärzten und Psychologen
erfolgreich zu stellen.
Erst kürzlich schob das Verwaltungsgericht
Braunschweig dem Führerschein-Tourismus einen Riegel
vor. Es urteilte: EU-Führerscheine schützen nicht
vor der medizinisch-psychologischen Untersuchung.
"Vor diesem Test haben viele Angst. Es kursieren
Gerüchte, 80 Prozent der Kandidaten fielen durch.
Aber so hoch ist die Quote nicht", sagt Jens Meier,
Leiter der Braunschweiger Fahrschule Seela.
Der Anbieter aus Gladbeck erzählt von einem Kunden,
der dreimal den "Idiotentest" nicht geschafft hat –
aus Pech, meint er, im Grunde grundlos. Er ist
überzeugt, wer Alkoholprobleme oder Ähnliches hat,
bekommt auch in Polen keinen Führerschein.
"Schließlich prüfen die Behörden dort die Eignung."
|
Quelle: www.newsklick.de vom
15.02.2006 |
|
Den Download dieser Seite finden Sie unter
'Service'.
|
|
|