sich selbst in Gruppen helfen?
ICH ?
Das fragen wir uns alle einmal, wenn wir den ersten Schritt
gehen sollen, der uns unmöglich scheint, oder wenn uns ein
scheinbar unlösbares Problem quält.
Wie gut ist es dann zu erfahren:
ICH BIN NICHT ALLEIN !
Ich bin nicht allein mit meinen Problemen. Wenn ich eine
Selbsthilfegruppe besuche, lerne ich Menschen mit gleichen
oder ähnlichen Problemen kennen.
Ich spüre, wie gut das tut
!
Nur ein bisschen Mut brauchen Sie für den ersten Besuch
eines Gruppenabends, um Ihr Leben positiv zu verändern. Der
erste Schritt - die Kontaktaufnahme - fällt nicht leicht,
das wissen wir.
GEMEINSAM SCHAFFEN WIR ES
Zusammen sind wir stark ! Das haben wir selbst erlebt, als
wir nicht mehr daran glaubten, für uns einen Ausweg zu
finden. Gemeinsam schaffen wir es, die Sucht in den Griff zu
bekommen, die Angehörigen zu stärken und das Leben abstinent
zu gestalten.
WER KOMMT IN DIE GRUPPE ?
In die Gruppe kommen suchtkranke Menschen und deren
Angehörige. Menschen, die Probleme mit Alkohol und / oder
Medikamenten haben. Menschen, die bereits eine ambulante
oder stationäre Therapie gemacht haben und Menschen ohne
Therapieerfahrung.
Häufig sind es die Angehörigen, die zuerst die Gruppe
besuchen. Auch sie sind in das Suchtproblem verstrickt und
verhalten sich häufig in einer Weise, die als co-abhängig
bezeichnet wird.
WIE ARBEITET DIE GRUPPE ?
Einmal in der Woche trifft sich die Gruppe. Jede und jeder
spricht über sich, seine Sorgen, Nöte und Probleme. Alle
hören zu und erfahren so, wie andere den Weg aus der
Suchtkrankheit gefunden haben. Das Prinzip der
Selbsthilfegruppe ist, Hilfe zur Selbsthilfe durch das
offene Gespräch und die Begegnung. Jede Gruppe hat eine
Gruppenleiterin oder einen Gruppenleiter.
Sie sind für den Ablauf und die Gestaltung der Gruppenstunde
(mit)verantwortlich und vertreten die Gruppe nach aussen.
Das Gruppengeheimnis ist die Voraussetzung dafür,
dass sich jeder ohne Angst in der Gruppe äussern kann.
Kein Dritter erfährt, was in der Gruppe gesprochen wird.
Und Sie entscheiden, ob und wie lange Sie in der Gruppe
bleiben.
WAS WILL DIE GRUPPE ERREICHEN ?
Im Gespräch lerne ich
- Verantwortung für mich zu übernehmen
- mich mit mir und anderen auseinanderzusetzen
- mich in der Reaktion der anderen widerzuspiegeln
- meine Freiräume und Grenzen zu erkennen
- mich zu behaupten und nachzugeben
- mich anzunehmen.
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ZIEL ist es, durch Gespräch, Begegnung, Austausch und
Freizeitgestaltung neue Perspektiven zu vermitteln,
Angehörige zu unterstützen und eine zufriedene Abstinenz zu
erreichen.
Ganz allmählich begreife ich, was es heisst:
WIR SIND WEGGEFÄHRTEN
In der Gruppe finde ich Verständnis und Geborgenheit. Hier
beginnt mein Vertrauen zu anderen Menschen wieder zu
wachsen. Hier kann ich neue Freude am Leben und Freunde
für's Leben finden.
WIE KOMME ICH IN DIE GRUPPE ?
Wenn Sie spüren, dass es so wie bisher nicht weitergeht und
Sie etwas für sich tun wollen, dann suchen Sie eine
Kreuzbund-Gruppe auf. Adressen in Ihrer Nähe erfahren Sie
auf unseren Webseiten oder bei der
Bundesgeschäftsstelle in
Hamm. Oder Sie gehen zu einer (CARITAS) - Beratungsstelle in
Ihrer Nähe, oder Sie rufen bei einer
Selbsthilfe-Kontaktstelle an. Auskünfte über eine Gruppe in
Ihrer Nähe geben Ihnen auch die Ärzte, Krankenkassen und
Gesundheitsämter. In vielen Tageszeitungen finden Sie
Termine der örtlichen Selbsthilfegruppen ausgedruckt.
WAS BIETET DER KREUZBUND SONST NOCH ?
- Information
- Motivation
- Prävention
- Nachsorge
- Seminare
- alkoholfreie Freizeitaktivitäten und Geselligkeit.
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SIE
brauchen nur ein bisschen Mut !
Machen Sie den ersten Schritt !
Rufen Sie einfach an !
Wir sprechen miteinander, wenn Sie es wünschen.
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