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Folgen
| Droge |
Konsumform |
Wirkung kurzfristig |
Wirkung langfristig |

ALKOHOL |
getrunken in unterschiedlichsten
Formen und
Konzentrationen |
Unangepasste Stimmungslage:
Euphorie, depressive Verstimmung,
Enthemmung, Distanzlosigkeit,
Kontaktfreudigkeit und Redseligkeit,
Aggressivität
Erhöhte Risikobereitschaft
Erhöhte Bereitschaft zu spontanen Entscheidungen
Störung der Selbstkritik
Verlängerung der Reaktionszeit
Störung der Konzentration
schwankende Aufmerksamkeit
verminderte Umstellungsfähigkeit (gestörte Vigilanz)
Gestörte Fein- und Grobmotorik
Artikulationsstörungen
Störung der optischen Wahrnehmungen:
Hell-Dunkel-Anpassung,
Blendempfindlichkeit,
Wenn keine Gewöhnung bzw. nur geringer,
gelegentlicher Alkoholkonsum vorliegt, können
psychische Veränderungen schon kurz nach Trinkbeginn
eintreten.
Bereits während des Trinkens, vor Erreichen des
Maximums der Blutalkoholkonzentration, kann die
maximale Rauschwirkung ("Anflutungsphase" oder
"Resorptionsphase") eintreten. |
Wenn Alkohol in den Körper gelangt, erreicht er fast
jede Zelle. Er wirkt als Zellgift und für seine
Beseitigung aus dem Körper wird ein hoher Anteil der
Körperenergie verbraucht. Wird Alkohol im Körper
verbrannt, entstehen in der Leber hochgiftige
Abbauprodukte, die Nervenzellen und andere
Körpergewebe schädigen. Alkoholmissbrauch führt zu
chronischen Entzündungen der Speiseröhre, des Magens
und der Zwölffingerdarm-
schleimhaut. Dies äussert
sich in Sodbrennen, Völlegefühl, Übelkeit und
Erbrechen. Chronischer Alkohol- genuss verändert die
Magen- und Darmflora und begünstigt so das Auftreten
von Geschwüren und die Entwicklung von Krebs. Diese
Schädigung der Darmschleimhaut macht sich durch
Bauch- schmerzen, Durchfälle und Blutabgänge mit dem
Stuhlgang bemerkbar. Ausserdem wird das Immunsystem
stark angegriffen. Alkohol verändert zudem die
Zusammensetzung des Blutes. Er verringert die Zahl
der roten Blut-körperchen, der Blut- plättchen und
wichtiger Gerinnungsfaktoren und kann somit zum
auftreten lebensgefährlicher
Blutungen führen.
Er schädigt den Herzmuskel und bewirkt langfristig
einen Anstieg des Blutdrucks.
Die schlimmste Wirkung entfaltet der Alkohol am
Gehirn. Der Untergang von Nervenzellen führt zu
einem schleichenden Nachlassen
der Konzentrations- und Gedächtnisfähigkeit.
Wesensveränderungen mit Abstumpfen der Gefühle,
Depressionen und Kritikminderung bis hin zur
körperlichen Verwahrlosung sind typisch. Bei
fortschreitender körperlicher Abhängigkeit treten
während des Alkoholentzugs Krampfanfälle und das
sogenannte Delirium tremens (völlige geistige
Verwirrtheit, optische und akustische
Sinnestäuschungen Wahnvorstellungen) auf. Die Reihe
der geschädigten Organe ist lang.
Insgesamt führt die Alkoholkrankheit zum sozialen
Abstieg und zu einer deutlichen Verkürzung der
Lebenserwartung. |

HASCHISCH |
mit Tabak
gemischt
und geraucht,
in Speisen verarbeitet,
als Tee
getrunken |
verminderter Antrieb bis Apathie, gehobene Stimmung
(Euphorie), Denkstörungen,
Störung von Konzentration,
Aufmerksamkeit, Wahrnehmung,
verminderte Kritikfähigkeit, Veränderung von Mimik
und Gestik, Bewegungsauffälligkeiten,
Blutdruckabfall, Herzrasen, erweiterte Pupillen,
Mundtrockenheit |
psychische Abhängigkeit, Wesensveränderung,
Passivität und Interessenlosigkeit, Unfähigkeit,
familiäre und gesellschaftliche Alltagsanforderungen
zu bewältigen, eingeschränkte Lernfähigkeit |

MARIHUANA |
als Zigarette mit normalem Tabak gemischt und
geraucht |
gehobene Stimmung, gesteigerte Kontaktfreudigkeit,
Antriebsverlust, Gleichgültigkeit,
Sinnestäuschungen, räumliche u. zeitliche
Desorientiertheit, Halluzinationen,
Sinnesschwankungen bis hin zu Angstgefühlen |
Konzentrationsstörungen, Erschöpfungszustände,
Verlust der Leistungsfähigkeit, psychische
Abhängigkeit bei Langzeiteinnahme |

KOKAIN |
geraucht,
inhaliert, geschnupft, in seltenen Fällen
gespritzt Übererregung
des ZNS sofort nach Einnahme |
stark aufputschend, Kälte-Hunger-, Durst-, u.
Müdigkeitsgefühl werden unterdrückt, euphorische
Allmachtsgedanken, Selbstüberschätzung,
Hemmungslosigkeit, als Folge Delirium mit
Bewusstseinsstörungen, Aggressionsneigung und
Halluzinationen, im weiteren Verlauf Magenschmerzen,
Muskelschmerzen, Reizbarkeit, Depressionen, Angst-
und Panikzustände, Kreislaufstörungen |
starke psychische Abhängigkeit bereits nach der
ersten Einnahme möglich,
Wahnideen,
tiefe Depressionen, Halluzinationen, Gehirnschäden,
Abmagerung, chronische Entzündungen der
Nasenschleimhäute, Schäden an den Blutgefäßen |

CRACK |
oral, in speziellen Glaspfeifen
inhaliert bzw. geraucht |
Eintritt des Rausches bereits nach wenigen Sekunden,
Symptome intensiver als bei Kokain, Rauschzustände
lassen schnell nach, Abhängigkeit kann bereits nach
1.Einnahme eintreten, schneller körperlicher und
seelischer Verfall -schwere
Herz-Kreislauf-Störungen, Appetitlosigkeit und
schizophrenieähnliche Zustände, Lebensgefahr bei
Überdosis!!! |
Physische und psychische Abhängigkeit bei
Dauergebrauch, schwere Entzugserscheinungen (ähnlich
Kokain), Depressionen, Halluzinationen,
Verfolgungswahn auch noch Jahre nach der letzten
Einnahme |

OPIUM |
inhaliert (Rauch-Opium),
in Alkohol gelöst und
getrunken (Laudanum), gegessen
(Opium-Pulver),
als
Injektion
mittels Spritze (Tinktur) |
schmerzstillend, betäubend, Euphorie, Gewöhnung
führt zu häufigerer Einnahme bei steigender
Dosierung, Appetitlosigkeit, Antriebsschwäche,
Verstopfung, Kreislaufstörungen, Erbrechen,
Pupillenverengung, Beruhigung, Schlafauslösung |
seelische u. körperliche Abhängigkeit bei
Dauermissbrauch, Apathie, Urteils- und
Konzentrationsfähigkeit schwindet, Atemlähmung,
Gewichtsverlust, Impotenz, Entzugserscheinungen
(Muskelschmerzen, Erbrechen, Depressionen) |

HEROIN |
oral, Injektion, geraucht, auf erhitzter Folie
inhaliert, selten geschnupft |
Konzentrationsfähigkeit und Leistungsbereitschaft
nehmen zu, Ermüdungsschwelle des Körpers wird
angehoben, Reserven des Körpers angegriffen;
Herz-Kreislauf-Kollaps; Euphorie,
Risikobereitschaft, Aggressivität |
Persönlichkeitsabbau, Konsument wird reizbar,
aggressiv, egozentrisch, Abmagerung bis hin zu
körperlichem Verfall, Entzugserscheinungen (innere
Unruhe, Schwitzen, Schlafstörungen, Krämpfe, Fieber,
Erbrechen, Durchfall, Infektionsgefahr bei Benutzung
der Spritzen von mehreren Personen (Aids, Gelbsucht,
Geschwüre) |

synthetische
Drogen |
Pulver,
Kapseln, Tabletten,
Pillen oder
Flüssigkeiten werden
geschluckt, gespritzt,
„gesnieft“ |
Konzentrationsfähigkeit und Leistungsbereitschaft
nehmen zu, Ermüdungsschwelle des Körpers wird
angehoben, Reserven des Körpers angegriffen;
Herz-Kreislauf-Kollaps; Euphorie,
Risikobereitschaft, Aggressivität |
typische Vergiftungserscheinungen: Verwirrtheit,
übermäßiges Schwitzen, Appetitlosigkeit,
Händezittern; nach hohen Dosen: Psychosen,
Halluzinationen; schwere psych. Störungen; nach
hohen Dosen auch Wirkung außerhalb des ZNS (erhöhter
Blutdruck, Wärmestau, Verengung der Herzkranzgefäße,
Herzrhythmusstörungen bzw. Herzinfarkt oder Tod);
psychische Abhängigkeit nach wiederholter Einnahme |

LSD |
in
Trägermaterialien als „Trips“ eingebettet
z.B.
Fließpapier
mit Comic-
Darstellungen, winzige
Zuckerstücke Pillen, Kapseln
mit Pulver;
Eine Wirkstoff-aufnahme
über die Haut durch Klebebilder
ist nicht möglich, wird aber in
den Medien
fälschlicherweise
verbreitet! |
Wahrnehmungsstörungen, Wahnerlebnisse, schwankende
Stimmungslage, positive und negative Gefühle werden
verstärkt, gestörtes Bewusstsein, Halluzinationen
und krankhafte Selbstüberschätzung; 8-12 Std.
Wirkungsdauer |
starke psychische Abhängigkeit,
Persönlichkeitsveränderungen, Schizophrenie u.a.
psych. Krankheiten; Echorausch (unvermittelt
auftretende Rauschzustände, Wochen und Monate nach
dem letzten LSD-Konsum) |

SCHNÜFFEL-
STOFFE |
werden
inhaliert, entweder in Plastiktüte
gefüllt
und eingeatmet,
oder über getränkte
Tücher
aufgenommen |
Wirkung ist stark abhängig vom jeweiligen Produkt,
der Zusammensetzung und Konzentration; vermeintlich
gesteigerte Sinneswahrnehmung, euphorische
Glückslage, aber negative körperliche
Begleiterscheinungen (Übelkeit,
Bewusstseins-Trübung, Fehlverhalten,
Verletzungsgefahr); Atemstörungen, Bewusstlosigkeit,
Krämpfe, Herzrhythmusstörungen |
psychische Abhängigkeit, Schädigung des
Nervensystems, Lähmungserscheinungen; Leber-,
Gehirn-, Nieren-, Knochenmarksschädigung;
Atemschleimhäute u. Lungen werden durch
Lösungsmitteldämpfe stark geschädigt |
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Wer mehr wissen will, kann uns ja einfach mal in der
Gruppenstunde besuchen und sich informieren lassen. Ihr seid
herzlich willkommen.
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